Am 3. Juli 2026 wurde die Grazer Triestersiedlung bei Einbruch der Dämmerung zu einem Klang- und Lichtraum. Unter der künstlerischen und musikalischen Leitung von Josef Klammer entstand gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie der Volksschule Triester eine Komposition aus Geräuschen des Alltags. Das Styrian Improvisers Orchestra (STIO) griff dieses Material auf und brachte es in einer Live-Performance zur Uraufführung. Die Lichtprojektionen von Kurt Laurenz Theinert ließen vertraute Orte in neuem Licht erscheinen.
Im Zusammenspiel von Musik, Licht und Architektur wurde die Siedlung selbst zur Bühne. Vertrautes wurde neu hörbar und sichtbar, die Identität des Quartiers spürbar.
Für die GWS war es eine große Freude, TRIESTER als Hauptsponsorin zu begleiten. Gerade in unserem 75. Jubiläumsjahr steht das Projekt sinnbildlich für unser Verständnis von Wohnen: Wohnraum besteht nicht allein aus Mauern, Wegen und Freiflächen. Erst die Menschen, ihre Geschichten und das tägliche Miteinander machen ihn zu einem Zuhause.
TRIESTER bleibt mehr als die Erinnerung an eine außergewöhnliche Aufführung. Es ist ein klingendes und leuchtendes Zeugnis dafür, was entstehen kann, wenn Kunst auf Lebensraum trifft. Unser Dank gilt allen Künstlerinnen und Künstlern, den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Schülerinnen und Schülern sowie allen Beteiligten.

